| Frankfurter Neue Presse, Printausgabe vom 03.02.2007 |
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Werner Dittmair fotografiert ausschliesslich in Schwarz-Weiss. Dass er mit seinen Bildern gerade das bunte und schrille Treiben einer Parade von Homosexuellen zum Christopher Street Day einfangen kann, ist nicht so leicht vorstellbar. Wer aber seine Fotografien zur Fussball-WM gesehen hat, weiss, dass es geht. Uberzeugen konnen sich Fans seiner Bilder ab dem kommenden Sonntag bei der Ausstellung im Szeneclub „Pulse" in der Bleichstrasse. Dort sind die Bilder einen Monat lang zu sehen. Ab Mitte Februar soll es sie auch als Buch geben, die WM-Fotos kommen zwei Monate spater als Bildband heraus. |
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| Frankfurter Neue Presse, Printausgabe vom 08.07.2006 |
Bei Werner geht die WM weiter
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| Auch wenn es morgen vorbei ist, in den Bildern, die der Fotograf Werner Dittmair gemacht hat, lebt die Stimmung des WM-Festes in Frankfurt weiter. |
| Foto: Ungarisch |
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Fußballfan ist Werner Dittmair nicht. Doch er mag Menschen und hat sie am liebsten ganz nah vor der Kameralinse. Und wo sind Gesichter aller Hautfarben und Augenformen besser zu sehen, als derzeit beim größten Fußballfest, das Deutschland je erlebt hat. Seit dem 9. Juni ist der Fotograf, der sonst hauptsächlich für Zeitschriften Prominente wie Cher, Udo Jürgens, Joschka Fischer oder Helge Schneider fotografiert, mit seiner Ausrüstung auf Achse gewesen und hat die Stimmung, die seit vier Wochen in der Stadt herrscht, in Schwarz-Weiß-Bildern eingefangen. Da drängeln sich Fangruppen vor seiner Kamera, stellen sich Leute mit Deutschland-Fahnen auf jeder nur erdenklichen Körperpartie in Positur. Der Fotograf erwischte aber auch unzählige Male den richtigen Moment, um Fans aller Länder unbeobachtet festzuhalten, egal ob verzückt jubelnd oder verträumt auf einen Sieg hoffend.
Und dann sind da noch die Holländer. "Die haben am meisten gefeiert und die Engländer am lautesten gegrölt", findet Dittmair. Zumindest waren die Oranje-Fans die Kreativsten, was Bemalung oder Verkleidung angeht. Mit riesigen Mützen, Horror-Latexmasken oder Hahnenkamm liefen sie dem Fotografen vor die Linse. Ebenso kreativ war der Nebenverdienst zweier attraktiver Bewohnerinnen des Paulsplatzes: Sie hatten sich die Deutschlandfahne auf den blanken Busen gemalt und ein Schild aufgehängt: "Photo with us: 5 Euro". Dittmair bekam seine Aufnahme kostenlos, dafür prangen die beiden nun auf der Ausstellungsbroschüre.
Rund 2500 Bilder hat der Fotograf in den vergangenen Wochen geschossen. Die Liebsten sind ihm Nahaufnahmen von Kindern, im Trikot oder auf dem Arm der Eltern. "Selbst Polizisten kamen auf mich zu und ließen sich mit Fans fotografieren. Die Menschen waren ungewöhnlich freundlich." Ein Italiener hat sich die Landesfahne wie ein Cape umgehängt. Sein ernster Gesichtsausdruck lässt an einen Harlekin denken. Dort, wo die Schwarz-Weiß-Bilder die Frage nach solchen Situationen oder Landesfarben offenlassen, ist der Betrachter gefordert, weiterzudenken. So erzählt jedes der Fotos viele Geschichten.
Unter dem Titel "Fans united" sind Werner Dittmairs Bilder noch bis zum 30. Juli in der "AusstellungsHalle" in der Schulstraße la in Sachsenhausen zu sehen. Die Eröffnung beginnt am 12. Juli um 19 Uhr. Der Künstler hält für die Besucher eine kleine Überraschung bereit: "Wer sich auf einem Foto selbst erkennt, kann es gegen eine kleine Spende für die frankfurter Tafel' mitnehmen." Ein wenig nostalgisch wirken die Schwarz-Weiß-Szenen, die Dittmair vom überwältigenden Fußballfest auf dem Römerberg und in der Main-Arena festgehalten hat, schon jetzt. "Die Ausstellung spielt damit, dass die WM noch läuft und doch langsam Geschichte wird", betont Robert Bock, der die 250 besten Bilder der Serie spontan in seine "Aus-stellungsHalle" aufnahm. "Sie sind genau richtig, um die WM langsam ausklingen zu lassen."
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| Bericht der Frankfurter Neuen Presse vom 29.04.2006 |
Promis in Schwarzweiß
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| Star-Fotograf Werner Dittmair
Der Fotograf Werner Dittmair lebt zwischen vielen Prominenten. An nahezu allen seinen Wänden hängen Schwarzweiß-Fotos von mehr als 300 Bühnen- und Politstars, die der Künstler mit seiner Kamera festhielt. Und zu fast jedem kann er eine Geschichte erzählen: Da ist das Bild von Joschka Fischer, das er gemacht hat, als dieser bei einer Gerichtsverhandlung gegen einen Freund als Zeuge aussagte, oder Pop-Star Cher, die sich nur aus etwa 50 Metern Entfernung auf der Bühne fotografieren ließ, und Brian Adams, der nur von links aufgenommen werden durfte.
Dittmair mag es nicht, wenn die Portraits künstliche Posen zeigen, er will die Stars bei der Arbeit darstellen. Da ist er ganz Pressefotograf. Das erfordert nicht nur eine gute Kamera-Ausrüstung mit lichtstarken Objektiven, sondern auch ein geschultes Auge. "Man muss den Moment erwischen, in dem das Gesicht einen besonderen Ausdruck hat. Aber man bekommt mit der Zeit einen Blick dafür." Da Werner Dittmair bereits mit 19 Jahren die ersten Fotos von Bands wie The Lords oder der Spencer Davis Group machte, blickt er auf eine langjährige Erfahrung zurück. "Ich mache jeden Monat zwischen 2000 und 3000 Bilder, so bekommt man ein Gespür dafür, wann etwas passiert."
Vielen Prominenten hat er bereits seine Fotos geschenkt und viel Lob dafür erhalten. Doch dass er es nicht allen recht machen kann, musste er auch erfahren. Als er sich mehrere gerahmte Fotos von der Sängerin Milva signieren lassen wollte, strich diese zwei der Bilder mit Rotstift durch und schrieb "no" darüber. "Sie haben ihr nicht gefallen, weil man darauf die Falten auf ihren Händen sehen konnte", erzählt Dittmair. Die Portrats mit Seltenheitswert hat er nun in seiner Galerie in Bergen-Enkheim ausgestellt. In dem Künstraum in der Barbarossastraße hängen auch seine Arbeiten über kubanischen Tanz und Flamenco, ein Thema, das ihm am Herzen liegt und über das er demnächst einen Bildband machen will.
Die Portraits von Künstlern wie Peter Kraus, Annett Louisan, Reinhard Mey, Ralf Schmitz oder Helge Schneider nehmen eine weitere Wand ein. Sie ließ der Künstler signieren und will sie nun für einen guten Zweck verkaufen. 250 Euro müssen die Fans dafür bezahlen, denn es soll möglichst viel Geld für die Frankfurter Tafel zusammenkommen, der Dittmair den gesamten Erlös spenden will (mehr dazu unter www.starplanet.de). Ganz aktuell gehören auch drei Motive von "Mary" zu der Serie, die der Fotograf bei der Generalprobe zu dessen Gastspiel in der Komödie machte. "Georg Preuße macht viel für die Aidshilfe, deshalb war es für ihn selbstverständlich, mir die Bilder zu signieren." Ein ganz besonderes Motiv, das Dittmair in seinem Fotostudio vergrößerte, signierte ihm der Künstler persönlich. Das bekommt an seiner Wand einen Ehrenplatz.
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| 15. September - 15. Oktober 2004 - Ausstellung im Rathaus Heppenheim
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| ©2004 www.marktplatz-bergstrasse.de |
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| ©2004 www.echo-online.de |
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